Zum dritten Mal hat der Verein am 30. August 2026 sein Tesla-Treffen in Dorsten ausgerichtet, im CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten-Hervest. Nach längerer Pause kehrte es damit auf das Gelände der ehemaligen Zeche zurück. Wo früher Kohle nach oben kam, standen an diesem Sonntag Elektroautos.
Rund 500 Menschen kamen. Etwa 30 Prozent von ihnen fuhren selbst keinen Tesla, und genau darauf war der Tag angelegt: Wer sich Fahrzeuge ansehen, Fragen stellen und die Technik kennenlernen wollte, war eingeladen, ganz gleich was in der eigenen Einfahrt steht.
Das Wetter hielt nicht, was die Vorhersage versprochen hatte. Dem Zulauf tat das wenig. Der Parkplatz war schon gegen Mittag fast voll, und die Aussteller zogen laut Vorstand am Ende des Tages durchweg eine gute Bilanz. Einer von ihnen hatte am Sonntagmorgen kurzfristig abgesagt, wie die Dorstener Zeitung berichtete.
Mitfahrten bis nach 18 Uhr
Der am stärksten nachgefragte Programmpunkt waren die Mitfahrten mit Full Self-Driving (Supervised). Zwei Fahrzeuge waren dafür im Einsatz, und zwar ohne Unterbrechung bis kurz nach 18 Uhr. Gegen Mittag stand bereits eine lange Schlange davor.

Nach dem Bericht der Dorstener Zeitung saßen Mitarbeiter von Tesla am Steuer und trugen die Verantwortung, während das System den Wagen durch den Ort lenkte. Für die Fahrten auf öffentlichen Straßen lag eine Sondergenehmigung vor. Ein Mitfahrer aus Münster, den die Zeitung zitiert, beschrieb den Moment so: „Schon im ersten Kreisverkehr wusste ich, dass ich mich absolut sicher fühle.“ Er fährt selbst einen Tesla, hat die Funktion dort aber nicht.
Der Cybertruck vor der Kaue
Vor der historischen Kaue stand ein Cybertruck, eines der Highlights des Tages. Das Fahrzeug ist in Europa weder im Handel noch für den Straßenverkehr zugelassen und deshalb fast nur auf Veranstaltungen zu sehen. An diesem Sonntag gab es ihn gleich doppelt: in voller Größe und als Miniatur zum Einsteigen für Kinder.

Umbauten draußen, Zubehör in der Kaue
Draußen zeigten Mitglieder und Gäste ihre eigenen Fahrzeuge, vom Serienmodell bis zum vollständig umgebauten Wagen.

Drinnen ging es um das, was man daran verändern kann: Folierungen, Zubehör und technische Umbauten, vorgeführt von Ausstattern und Tunern. Wer mit einer Frage zum eigenen Auto gekommen war, hatte an diesem Tag genug Gesprächspartner.
Woher die Angaben stammen
Besucherzahl, der Anteil der Nicht-Tesla-Fahrer und die Dauer der Mitfahrten kommen vom Vorstand. Der abgesagte Aussteller, die Sondergenehmigung, die Rollenverteilung bei den Mitfahrten und das Zitat des Mitfahrers stammen aus dem Bericht von Guido Bludau, erschienen am 31. August 2026 in der Dorstener Zeitung.
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