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E-Auto-Kino in Hilden

Zwei Filme über das Elektroauto im Autokino Hilden, dazwischen ein Essen am Fahrzeug und mittendrin eine Unterbrechung für einen Raketenstart.

Reihen geparkter Elektroautos in der Abenddämmerung vor einer großen LED-Leinwand auf einem Schotterplatz
Foto: Taur3c, E-Auto-Kino Hilden 2020

Das für den 17. Mai 2020 in Hilden geplante Model-3-Treffen fiel pandemiebedingt aus und wurde auf den 16. Mai 2021 verschoben. An seine Stelle trat eine Doppelfilmnacht zur Elektromobilität im Autokino Hilden, Giesenheide 1, gegenüber dem Supercharger Seed & Greet am Autobahnkreuz. Zur Sondervorstellung am Samstag, dem 30. Mai, war die Zufahrt E-Autos vorbehalten. Für Pfingstsonntag war ein zweiter Termin mit gleichem Ablauf angekündigt, offen auch für Verbrenner.

Präsentiert wurde der Abend von Seed & Greet (Bäcker Schüren), Windmann Catering und dem T&Emagazin. Beteiligt war außerdem Lux Lichtspiele. Die Karten liefen in begrenzter Stückzahl über autokino-hilden.de als Print@Home-Dokument, das man ausdrucken oder als PDF aufs Handy laden konnte. Ein Fahrzeug mit zwei Insassen kostete 59,00 Euro, jede weitere Person 20,00 Euro. Das Essen war im Preis enthalten, Getränke nicht. Am Einlass genügte das angegebene Kennzeichen, ein Ausdruck war nicht nötig. Der Filmton lief über UKW und musste am Autoradio von Hand eingestellt werden.

Einlass war ab 17:15 Uhr, bei der Einfahrt gab es Popcorn und Brotchips, dazu die Frage nach den Getränken. Nach einem Vorfilm über das virtuelle Ersatztreffen und der Begrüßung begann um 18:00 Uhr „Who killed the electric car“ von 2006, deutsche Fassung, 92 Minuten. In der anderthalbstündigen Pause danach wurde am Fahrzeug ein Fingerfood-Dinner aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert serviert, wahlweise vegetarisch. Angekündigt war zum Dessert ein zehnminütiger Ausschnitt einer Podiumsdiskussion von 2015 im Bundeswirtschaftsministerium. Um 21:00 Uhr folgte „Revenge of the electric car“ von 2011. Kurzfristig kamen an diesem Tag zusätzlich eine Bühne, ein Mikrofon und ein Kameramann dazu. Der zweite Film wurde für den Livestart der SpaceX Crew Dragon unterbrochen. Vorgeschlagen war, dazu neben den Fahrzeugen an den offenen Türen mitzujubeln. Der Start gelang, und die Unterbrechung klappte. Das Wetter spielte mit.

Gelobt wurden hinterher Organisation, Catering, die Helligkeit der LED-Wand und der Service. Eine einzelne Rückmeldung kritisierte, dass Abstand und Hygieneregeln von vielen Besuchern nicht eingehalten wurden. Noch am Abend wurde vor Ort über einen weiteren Filmabend gesprochen, denn die Lizenz des Veranstalters lief nur bis Ende Juni 2020. Dazu kam es nicht mehr.

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