Am Samstag, dem 15. Juni 2019, kam die Mitgliederversammlung des TFF e.V. am Hockenheimring zusammen. Sie war mit dem e4 TESTIVAL zusammengelegt, das am 15. und 16. Juni lief. Im Vorfeld wurde das ausdrücklich begrüßt. Zur Versammlung waren nur Mitglieder zugelassen, ein Beitritt war unmittelbar davor vor Ort möglich. Die Agenda war mit der Einladung vorab verschickt und um Punkte vom TOC Summit ergänzt worden. Der Vorstand wollte Ideen anderer Tesla Owners Clubs übernehmen und die Mitglieder in die Umsetzung einbinden.
Angemeldet wurde über ein Formular auf der Vereinswebseite. Die ersten Anmeldungen lagen bis zum 21. Mai vor, dem Hotel sollte die Teilnehmerzahl fürs Abendessen am 24. Mai gemeldet werden, am 26. Mai gingen die Bestätigungen an alle bis dahin Angemeldeten. Wer zur Versammlung kam, bekam ein kostenloses Zweitagesticket fürs TESTIVAL, jedes weitere war über die Webseite des Veranstalters zu kaufen. Die Frist für die Freitickets sollte am 7. Juni ablaufen, danach blieben nur noch Webseite oder Tageskasse. Der Ticketversand per Mail lief am 5. Juni. Ein gemeinsames Abendessen im Hotel war angekündigt. Für dasselbe Wochenende war am Ring außerdem ein Langstreckenrennen des eco Grand Prix angekündigt.
Von 18:30 bis 19:30 Uhr gehörte die Bahn allein dem Verein, ohne fremde Fahrzeuge und ohne Zuschauer. Gefahren wurde mit den eigenen Autos unter Sicherheitsvorkehrungen. Zwei Teilnehmer berichteten von je vier Runden, ein Teilnehmer gab die Rundenlänge mit 4,5 Kilometern an. Die Vereinsbox kam ohne Messeausstattung und Fachpersonal der anderen Marken aus, aufgebaut wurde sie aus der Community heraus. Tesla Stuttgart war mit Mitarbeitern, zwei Model 3 und einem Ranger-Fahrzeug vertreten, private Halter stellten ihre Fahrzeuge für Probefahrten bereit. Der Andrang war groß, die Warteschlange zeitweise zweireihig. Ein Halter ließ seine Gäste am Sonntag wegen des Wetters zunächst nur mitfahren, später wieder selbst fahren. Am Samstag warf ein junger Mitfahrer beim Beschleunigen aus der Boxengasse sein Handy weg und schrie, der Rest der Runde wurde langsam gefahren, das Handy fand sich unter dem Sitz wieder.
Gezählt wurde nichts. Die Schätzungen reichten von mindestens 500 bis über 700 Probefahrten an beiden Tagen. Ein Fahrer kam laut Logdaten auf 76 Runden und daraus auf mindestens 70 Fahrer, die reinen Mitfahrer ließen sich nicht ermitteln. Die Zahl war für eine offizielle Meldung in die USA gedacht und am 17. Juni noch offen, die Auswertung lief noch. Die Mitglieder wurden gebeten, eigene Bilder nachzureichen.
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