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Die ersten 30 Model Y aus Grünheide

Tesla übergab am 22. März 2022 in Grünheide dreißig Model Y Performance aus deutscher Fertigung an ihre Käufer. Am selben Tag wurde das Werk offiziell eröffnet.

Reihe neuer schwarzer Model Y unter dem beleuchteten Tesla-Bogen in der Werkshalle in Grünheide
Foto: Thorsten, Model Y Delivery Grünheide 2022

Am 22. März 2022 übergab Tesla in Grünheide die ersten 30 Model Y Performance aus der Gigafactory Berlin-Brandenburg. Alle 30 Fahrzeuge waren schwarz lackiert. Die Abholer hatte Tesla selbst ausgewählt, nach welchem Kriterium wurde nicht mitgeteilt. Ein Großteil von ihnen gehörte dem Verein nicht an. Je Abholer waren drei Begleitpersonen zugelassen, vorgesehen für Angehörige und nahe Freunde.

Öffentlich war die Veranstaltung nicht. Eingeladen waren neben den Abholern und ihren Angehörigen Tesla-Mitarbeiter, die deutschen Tesla Owners Clubs, darunter der TFF e.V. und der TOC Bavaria, sowie Presse. Der Verein hatte dafür ein begrenztes Ticketkontingent für Mitglieder. Genaue Zeiten wurden vorab nicht öffentlich, erwartet wurde die Auslieferung gegen Mittag. Der Bundeskanzler hielt eine Ansprache, der Bundeswirtschaftsminister war anwesend, sprach aber nicht. Das ZDF war nicht zugelassen, ARD und RBB, Presseagenturen und zahlreiche YouTuber dagegen schon. Hinter der Absperrung, die ein Teilnehmer auf rund 20 Meter vor den Fahrzeugen schätzte, standen nach derselben Schätzung etwa 30 Kamerateams, YouTuber und andere Filmende. Im Umfeld des Werks kam es zu einem Zwischenfall an der Bahnstrecke.

Der Tag begann um 9 Uhr, am Vormittag gab es eine Werksführung nur für die 30 Abholer, für die es im Werk Warnwesten gab. Kurz nach halb eins liefen die Übergaben an. Zu jedem Fahrzeug lief ein Song, die Musik war bunt gemischt. Bei Fahrzeug 003 war es „Walking on Water“, ein Abholer meinte, vor ihm sei „Thunderstruck“ gelaufen. Der Firmenchef sprach mit jedem der 30 einzeln und schrieb Autogramme auf Sonnenblenden, Warnwesten und den Deckel des Mittelkonsolenfachs. Kurz vor 14 Uhr fuhren die dreißig Wagen vom Gelände. Die 500 mitgebrachten T-Shirts waren nach drei Stunden weg. Bei Sonne zeigten sich an mehreren Fahrzeugen Hologramme, Swirls und Mikrokratzer im Lack, vermutet wurde ein verschmutztes Tuch beim Abstauben, bestätigt wurde das nicht.

Ein Abholer fuhr noch am selben Tag 640 Kilometer nach Hause und kam bei 130 bis 150 km/h auf etwa 25 kWh pro 100 Kilometer. Wenige Tage später hieß es, in Grünheide werde nur produziert. Die weiteren Fahrzeuge kämen über Auslieferungszentren in der Nähe der Kunden, genannt wurden unter anderem Berlin-Schönefeld und Mannheim.

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