Zum TOC Summit 2019 in Tilburg und Eindhoven reiste eine Delegation von drei Personen für den Verein. Veranstalter waren Tesla und der belgische Owners Club. Zusammen kamen 15 Clubs aus 13 Ländern. Zwei Vertreter reisten aus Australien an. Die Angaben zum Beginn gehen auseinander, der letzte der drei Tage war der 24. Mai 2019. Die Delegation unterschrieb eine Vertraulichkeitserklärung, deshalb blieben die Inhalte der Gespräche mit den anwesenden Tesla-Managern unveröffentlicht.
Kritik am Service und an der Kommunikation trugen alle anwesenden Clubs vor. Der Verein übergab dazu die Ergebnisse einer eigenen Umfrage zur Service-Qualität an eine Service Managerin und an den Teamleiter Escalations und Social Support. Das Tesla Management suchte zu dieser Zeit bereits nach Lösungen, weitere Informationen dazu sollte es in den folgenden Wochen geben. Damit verband sich die Hoffnung, einige der dringenden Probleme loszuwerden, darunter die Erreichbarkeit der Service Center. Angekündigt wurde außerdem eine eigene E-Mail-Adresse des Teams Escalations und Social Support ab Montag, dem 27. Mai, nur für die Owners Clubs und nicht zur Weitergabe an Dritte. Der dritte Tag gehörte dem Austausch der Clubs untereinander.
Aus diesem Austausch nahm der Verein Ideen anderer Clubs mit, die mit den Mitgliedern abgestimmt werden sollten. Vorgesehen war dafür die Mitgliederversammlung am 15. Juni 2019 am Hockenheimring. Anfang Juni gingen die gesammelten Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge als Dokument an die Konzernspitze, übergeben im Namen der beteiligten Clubs durch den Präsidenten des britischen Owners Clubs. Öffentlich gemacht wurde es bewusst nicht, weil die enthaltene Kritik direkt mit Tesla besprochen werden sollte. Der Text umfasste 2.400 Wörter.
Am letzten Tag kam in Eindhoven kurz vor Ende ein Gerücht auf. Ein Vertriebsmitarbeiter sagte, Model S und Model X mit Baudatum vor Mai 2019 ließen sich für knapp 500 Euro auf V3-Lader umbauen, mit bis zu 200 kW Laderate. Ein Mitglied der Delegation stellte die Aussage im Nachhinein unter Vorbehalt und kündigte an, sie nachzuprüfen. Tesla antwortete später, die Aussage sei falsch. 200 kW erreiche vorerst nur das Model 3, ältere Fahrzeuge sollten später per Software-Update auf 140 bis 148 kW kommen.
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