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Vier-Pässe-Tour durch die Schweiz

Die Rundfahrt über Susten, Grimsel, Nufenen und Gotthard fand vier Wochen später statt als geplant, weil der Susten im Juni noch gesperrt war.

Luftaufnahme der Tremola-Serpentinen am Gotthardpass, in zwei Kehren parkt eine Gruppe Fahrzeuge
Foto: NCC-1701, Vier-Pässe-Tour 2018

Am Samstag, dem 7. Juli 2018, führte eine Rundfahrt über vier Schweizer Pässe: Susten, Grimsel, Nufenen und Gotthard. Organisiert hat sie ein Vereinsmitglied, angekündigt und angemeldet wurde über den Vorstand. Ursprünglich war die Ausfahrt für Anfang Juni vorgesehen. Am 21. Mai kam die Verschiebung um vier Wochen, begründet mit der Schneelage. Der schneereiche Winter 2017/18 und ein warmes Frühjahr hatten die Lawinengefahr erhöht und damit die Räumdienste behindert. Für den Susten war eine Sperrung bis Mitte Juni angekündigt, und ohne ihn war die Tour nicht sinnvoll zu fahren. Ob der Grimsel rechtzeitig öffnen würde, war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls offen.

Standquartier war ein Hotel in Beckenried am Vierwaldstättersee, ein Zimmerkontingent lag vorab reserviert. Der Supercharger stand direkt am Haus, dazu kamen ein Typ-2-Anschluss mit 22 kW nebenan und ein weiterer beim Büro des Organisators. Angemeldet wurde per E-Mail an die Vorstandsadresse, bis zum 1. Mai nur für Mitglieder, danach für jeden mit Elektroauto. Zunächst war die Zahl der Fahrzeuge auf 16 begrenzt, später plante der Organisator mit rund 20. Mitte Juni lagen zehn Anmeldungen vor. Für den Vorabend standen vier Varianten zur Auswahl: eine Schifffahrt zum Abendessen nach Bauen, die Seilbahn auf den Niederbauen, Stand-Up-Paddeln auf dem See oder Bowling in Flüelen. Welche davon stattfand, ist nicht festgehalten.

Der Gotthard-Abschnitt führte über die Tremola mit ihrem Kopfsteinpflaster. Eine Luftaufnahme zeigt die Fahrbahn trocken, an dieser Stelle keinen Schnee und geschätzt rund 30 Fahrzeuge in den Kehren abgestellt, gezählt aus dem Bild. Zur Strecke gehörte ein kurzes Autobahnstück, weshalb im Vorfeld dringend zur Schweizer Vignette geraten wurde, die es nur als Jahresvariante gibt. Ein Teilnehmer kündigte an, mit einem Roadster zu kommen, und rechnete wegen der großen Batterie damit, unterwegs nicht laden zu müssen. Das Detailprogramm ging am 25. Juni an alle Angemeldeten, erreichte aber mindestens einen von ihnen nicht, der Anfang Juli nachfragte.

Auf der Rückreise am 8. Juli stand an einem Supercharger zufällig ein zweites Model S daneben, einer der beiden mit Tesla-Werbebeklebung. Ende Juni waren für den Freitag zehn Fahrzeuge mit 19 Personen gemeldet, für den Samstag 30 Fahrzeuge.

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