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Herbsttreff am Schiffshebewerk Niederfinow

36 Teslaisten mit 24 Fahrzeugen: Schifffahrt durch den Schleusenhub, Führung durch beide Hebewerke und zum Finale eine Lightshow auf dem Parkplatz.

Blick vom Schiff auf beide Hebewerke: links das alte Stahlbauwerk von 1934, rechts das neue aus Stahlbeton
Foto: TFF e.V., Schiffshebewerk Niederfinow, September 2026

Am 5. September 2026 trafen sich 36 Teslaisten mit 24 Fahrzeugen am Schiffshebewerk Niederfinow. Das traditionelle Herbsttreffen der Berlin-Brandenburger Tesla-Community führte uns diesmal an einen besonderen Ort: ein Wahrzeichen deutscher Ingenieurbaukunst und ein wichtiges Glied im Binnenschifffahrtsweg zwischen Oder und Havel. Rund drei Dutzend Personen in zwei Dutzend Fahrzeugen erlebten dort fast zehn Stunden Programm.

Neben vielen Mitgliedern aus Berlin und Brandenburg waren auch Gäste aus anderen Bundesländern dabei. Sie hatten am Vortag an der Werkstour durch die Giga Berlin mit anschließender Solarboot-Fahrt teilgenommen, die der TFF e.V. bundesweit organisiert hatte.

Eine Community mit Reichweite

Zur Berlin-Brandenburger Community gehören über 110 aktive Mitglieder in 14 WhatsApp-Gruppen, und nicht nur „Regionalis“: Auch engagierte Tesla-Fahrerinnen und -Fahrer aus Hamburg und Magdeburg sind dabei. Die vielen Untergruppen erklären sich durch die Themenbreite, die vom Laden über Reisen bis zum Zubehör reicht. Mindestens viermal im Jahr treffen wir uns persönlich, meist zu Ausflügen rund um die Hauptstadt, zum Fachsimpeln und für gemeinsame Lightshows. Drei, vier Drohnenpiloten sorgen dafür, dass davon regelmäßig Videos entstehen. Auch dieses Treffen war wieder perfekt organisiert, von TFF-Mitgliedern und unseren Community-Moderatoren Alexander, Thorsten und Heiko.

Feuchtfröhlich durch den Schleusenhub

Los ging es auf dem Wasser. Bei einer gemeinsamen Schifffahrt durch den 2022 eröffneten Schleusenhub ging es feuchtfröhlich zu. Anschließend führte uns eine sachkundige und humorvolle Tour zu Fuß durch eines der größten Hebewerke Europas, danach folgte das benachbarte historische Bauwerk. Zwischendurch und beim gemeinsamen Abendessen wurde am Parkplatz gefachsimpelt und genetzwerkt.

Einparken üben für die Drohne

Zum Finale sperrten wir am späten Abend einen Teil des Parkplatzes am Hebewerk ab, mit lokalen Ladeplätzen für E-Autos, und beleuchteten ihn extra. Selbst die Camper mussten für eine Nacht an den Rand ausweichen. Dann zeigten zwei Dutzend Teslas mit der von Simon Pollock bereitgestellten Lightshow „Pirates of the Caribbean“, was in ihnen steckt.

Für einige Neuwagenbesitzer samt Familie war das eine Premiere: die Lightshow im Fahrzeug installieren, dann im Auto oder per Handy-App starten und dazu 24 Autos zu einer drohnentauglichen Formation aufstellen. Das war Einparken üben pur. Erst nach zwei weiteren Durchgängen liefen alle Fahrzeuge gleichzeitig, im Takt und gut filmbar. Die Wartezeit überbrückten zwei der vier Standard-Lightshows aus dem Tesla-Repertoire.

Vorschaubild zum Video: Video: TeslaDreamy auf YouTube, Lightshow „Pirates of the Caribbean“ am 5. September 2026

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Video: TeslaDreamy auf YouTube, Lightshow „Pirates of the Caribbean“ am 5. September 2026

Zwei neue Model S, aber noch kein Roadster

Die 24 Fahrzeuge verteilten sich je zur Hälfte auf Model 3 und Model Y, Highland und Juniper. Erfreulich: Diesmal waren auch zwei neuere Model S dabei. Ausnahmsweise kam kein Model X, und ein Roadster fehlt in der Community weiterhin.

Gesprächsstoff gab es reichlich, am Parkplatz wie im Restaurant: Um- und Aufrüstungen, Zubehör, Erfahrungen mit Laden, Reisen und den Service-Centern. Etliche unserer älteren Teslas haben den End-of-Warranty-Check schon hinter sich. Manche Teslaisten fahren nicht nur elektrisch, sondern erzeugen den Strom auch selbst: mit Solar auf Haus, Garage oder Carport, zum Teil kombiniert mit Wall Connector und Powerwall.

Die Fahrzeuge in der Abenddämmerung auf dem Parkplatz, im Hintergrund das alte Hebewerk
Foto: TFF e.V., Schiffshebewerk Niederfinow, September 2026

Zwei Hebewerke, zwei Antriebe

Die beiden Schiffshebewerke liegen am östlichen Ende der Oder-Havel-Verbindung, die zum Bundeswasserstraßennetz gehört und Berlin als Hauptstadt anbindet. Der ursprüngliche Kanal existiert seit 1605 und gleicht mit mehreren Schleusen 36 Meter Höhenunterschied aus.

Das alte Hebewerk, gebaut ab Mitte der 1920er Jahre und 1934 eröffnet, ist das älteste noch aktive stählerne Schiffshebewerk und galt lange als größtes seiner Art in Europa. Als Reserve soll es noch bis 2027 laufen, parallel zum neuen Hebewerk. Das wurde 2022 nach 13 Jahren Bauzeit eröffnet, ist in Stahlbeton gebaut und auch für Großgüterschiffe und Schubverbände gerüstet.

Mit Teslas verbindet beide der Elektroantrieb: vier Motoren mit je 55 kW beim alten, acht mit je 160 kW beim neuen Bauwerk. Mit dem alten konnte so mancher Tesla noch mithalten. Beim neuen wird es eng, zumal es von 8.000 Sensoren überwacht und gesteuert wird.

Die Lichter der Lightshow gingen am Ende aus, die der Ladeplätze blieben an. Das nächste Treffen kommt bestimmt.

Unser Dank gilt allen, die dabei waren und mitorganisiert haben. Fragen zur Community und zum nächsten Treffen beantworten die Moderatoren gern, der Weg zu ihnen führt über die Kontaktseite.

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