Am Samstag, dem 18. August 2018, kam die Mitgliederversammlung im Dorint Hotel am Nürburgring zusammen, die zweite Auflage am Ring nach 2016. Die Versammlung lief am Nachmittag. Ab etwa 18:30 Uhr sprach der für Hard- und Softwareentwicklung zuständige CTO eMobility von innogy, ab etwa 19:00 Uhr ein bekannter E-Auto-YouTuber. Beide Vorträge standen auch Nichtmitgliedern offen, das Gästekontingent war wegen der Raumgröße begrenzt. Zum Samstag gehörten außerdem das gemeinsame Abendessen und das Briefing für den nächsten Morgen.
Für viele war die Rundfahrt am Sonntag der eigentliche Anlass. Ausgeschrieben wurde sie Anfang Juni mit 50 Plätzen, offen auch für Nichtmitglieder und für E-Fahrzeuge anderer Marken. Die ersten zehn Plätze waren nach zwei Tagen vergeben, Ende Juli gab es nur noch Restplätze, der letzte Nachrücker kam am 17. August dazu. Alle Insassen mussten mindestens 14 Jahre alt sein, eine Vorgabe des Nürburgrings ohne Ausnahme. Wer sich angemeldet hatte, musste zudem vorab eine unterschriebene Haftungsausschlusserklärung einreichen. Die Zimmersuche war eng: Anfang Juli war die Frist für das Zimmerkontingent des Vereins bereits abgelaufen, und am selben Wochenende fuhr die VLN-Langstreckenmeisterschaft.
Die Nordschleife war von 8:00 bis 9:00 Uhr exklusiv gebucht, gestartet wurde bei gutem Wetter. Angekündigt waren zwei bis drei geführte Runden, gefahren wurden drei mit zusammen rund 60 Kilometern. Vorn fuhr ein Führungsfahrzeug. Es galt ein generelles Überholverbot. Die Aufstellung vor dem Start geriet unkoordiniert, spontan bildete sich eine zweite Reihe. Schon nach Runde 1 riss das Feld vorn auseinander, die Lücken blieben. Ein Roadster meldete ab Runde 2 „Power Limit“ und ließ auf Start und Ziel per Blinker überholen, ein weiteres Fahrzeug brach die Fahrt mit Motorübertemperatur ab. Der Verein meldete 40 Fahrzeuge, Model S, Model X und Roadster. Zur Zahl der Teilnehmer kursierten im Nachgang Schätzungen bis knapp 50.
Bis 14:00 Uhr sollte das historische Fahrerlager zum Laden und für Gespräche offenstehen, einige Fotos kamen später in ein gemeinsames Album. In den Tagen danach wurde vor allem über die Aufstellung diskutiert, mit dem Vorschlag, die Reihenfolge künftig vorab statt vor Ort festzulegen. Kommuniziert worden war eine Abfolge von 15, 12 und 9 Minuten für die drei Runden, und das hatte Erwartungen geweckt, die sich unter dem Überholverbot nicht einlösen ließen. Die interne Auswertung benannte die Kommunikation als Ursache. Aus dem Teilnehmerkreis kam zudem der Vorschlag, künftig drei Runden zu je 15 Minuten zu planen und das auch vorab so anzukündigen.
Fragen zu diesem Beitrag?
Schreiben Sie uns an vorstand(at)tffev.de